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COMMPASS


Aufbruch . Respekt . Orientierung

8,2 Prozent aller Schüler/-innen in Bremen verlassen die Schule ohne Abschluss. Auf diese alarmierende Zahl hat die Bremer Bildungspolitik unter anderem mit der Einrichtung von Werkschulen reagiert, die als neuer Schultypus einen Großteil der früheren Förderzentren abgelöst haben.

Im Zentrum des dreijährigen Bildungsgangs von der 9. bis 11. Klasse steht die Verbindung von praktischem Arbeiten und theoretischem Lernen. Ziel ist es, dass alle Schüler/-innen die erweiterte oder zumindest die einfache Berufsbildungsreife erreichen.

Das bei dem gewerkschaftlichen Bildungsträger Arbeit und Leben Bremen angesiedelte Projekt COMMPASS möchte den Aufbruch der Werkschul-Schüler/-innen mit einem eigenen Mentoringprogramm sowie Seminaren, Beratung und Vernetzungsarbeit unterstützen. Die Schüler/-innen sollen auf diese Weise in ihrer Orientierung gestärkt werden – ob bei der Erlangung ihres Schulabschlusses oder der Auseinandersetzung mit weiterreichenden Plänen, Lebenszielen und Wünschen. Hierbei spielt für COMMPASS die Vermittlung von Respekt eine besondere Rolle.

Denn Respekt ist es, was den Schüler/-innen in ihrem bisherigen Lebensweg all zu oft vorenthalten wurde – ein Umstand, bei dem auch Diskriminierung eine wichtige Rolle spielt. Mit seiner Arbeit möchte COMMPASS zudem einen Beitrag zur Vertiefung des Kontakts zwischen Gewerkschaften und Schule leisten. Denn je früher SchülerInnen von ArbeitnehmerInnenrechten und gewerkschaftlichem Engagement erfahren, desto besser können sie später als Beschäftigte für ihre eigenen Interessen einstehen.

Weitere Informationen: www.commpass-bremen.de

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COMMPASS wird im Rahmen des Bundesprogramms „XENOS - Integration und Vielfalt“ umgesetzt und durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds finanziert. Das Programm fördert Demokratiebewusstsein, Weltoffenheit und Toleranz in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft. Die Zielgruppen sind insbesondere benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene, mit und ohne Migrationshintergrund, die beim Einstieg in den Arbeitsmarkt und bei der Integration in die Gesellschaft unterstützt werden.“


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