Auf Sand gebaut? – Zum Verhältnis von Politik und Kunst im öffentlichem Raum Bremens

Im Alltag schon oft gesehen aber selten beachtet: Für die Kunstwerke im öffentlichen Raum Bremens, so scheint es manchmal, interessieren sich heute hauptsächlich Tourist_innen und das Stadtmarketing. Dabei hat der Anspruch der 1970er Jahre Kunst allen Menschen der Stadt zugänglich zu machen, kommunikative Stadträume zu schaffen und bisherige Erinnerungskonzepte zu hinterfragen, gerade in Bremen eine lange Tradition. Anhand ausgewählter Beispiele werden in diesem Seminar einzelne Kunstwerke im öffentlichem Raum Bremens sowie ihre Geschichte vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus werden wir auch die übergeordnete Frage diskutieren: Wie zeitgemäß ist Kunst im öffentlichen Raum angesichts des Medienraums „Internet“ noch? Greifen die bisherigen Vorstellungen von Öffentlichkeit und öffentlichen Räumen heute überhaupt noch? Es ist eine Exkursion in die Weserburg geplant.

VA-Nr. 000.028
Anmeldefrist:
vom: 29.06.2020
bis: 03.07.2020
Kosten: 95,--
Ermäßigung: Gewerkschaftsmitglieder 85,--; Erwerbslose 45,--
Teilnehmerzahl: 15
Veranstaltungsort: DGB Haus Bremen
Referent*innen: Detlef Stein Manfred Weule