Arbeits- und Gesundheitsschutz II Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats zu der Entwicklung eines präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzsystems im Betrieb
Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) bestimmt als grundlegendes Ziel des Arbeitsschutzes die ständige Verbesserung der Sicherheit und der Gesundheit auch durch menschengerechte Gestaltung der Arbeit. Dazu regelt es die zentralen Aufgaben des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie die Rechte und Pflichten seiner Akteure. Gerade durch dieses Gesetz, die Arbeitsschutzverordnungen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften ergeben sich gute Möglichkeiten, die im Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) vorgesehenen Mitbestimmungsrechte zu nutzen, denn der Betriebsrat ist Teil der betrieblichen Arbeitsschutzorganisation. Diese Veranstaltung knüpft an den erworbenen Grundkenntnissen aus dem Arbeits- und Gesundheitsschutz I Seminar an. Im Mittelpunkt steht die Anwendung der bestehenden Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte zur Entwicklung eines kontinuierlich optimierbaren Arbeits- und Gesundheitsschutzsystems im Betrieb.
Sofern die Voraussetzungen vorliegen, besteht Anspruch auf bezahlte Freistellung für Betriebsrät*innen gemäß §§ 37 Abs. 6 und 40 BetrVG.
Schwerpunkt
Gestaltungsauftrag im Arbeits- und Gesundheitsschutz pro aktiv ausüben / Ausübung der Kontrollfunktionen / Beteiligungsrechte bei der Einbeziehung außerbetrieblicher Arbeitsschutzorgane / Bestellung und Abberufung von Betriebsärzten und Fachkräften für Arbeitssicherheit / Mitbestimmung bei der Festlegung der Aufgaben, der Schwerpunktsetzung und der Aufteilung der / Einsatzzeiten im Rahmen der Grundbetreuung / Teilnehmerrechte an Förderfunktionen / Weitergehende rechtliche Handlungsbereiche / Kernpunkte einer Betriebsvereinbarung zum systematischen Arbeits- und Gesundheitsschutz
VA-Nr. 501.029
Anmeldefrist: 11.08.2025
vom: 01.09.2025 09:00
bis: 05.09.2025 14:00
Kosten: 1250 € VA-Gebühr plus 600 € Tagungspauschale zzgl. 19% MwSt.
Ermäßigung:
Teilnehmerzahl: 14
Veranstaltungsort: wird noch bekannt gegeben
Referent*innen:
Aynur Ersin